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Reisetipps für Thailand

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Was man beim Backpacking in Thailand beachten sollte

Thailand ist ein vielseitiges Urlaubsland – vor allem wegen der Umgebung und den vielseitigen Aktivitäten, die man unternehmen kann. Die Stadt Bangkok hat für echte Stadtmenschen viel zu bieten, darunter das Besuchen verschiedener Museen, ausgiebiges Bummeln, besuchen der Chinatown, wo man das Gefühl hat sich in Hong Kong zu befinden. Während der Winterzeit ist es in Thailand 6 Stunden später als in Deutschland. Im Sommer dagegen fällt nur eine Stunde Unterschied weg. Falls man während der Thailand Reise telefonieren möchte, empfiehlt es sich eine lokale Telefonkarte zuzulegen, die deutlich billiger ist, als das deutsche Handy zu nutzen.

Mit Englisch kommt man in Thailand weiter

In Thailand beträgt die Stromspannung 220 Volt. Man benötigt also keinen Adapter, da alle Steckdosen zu den deutschen Steckern passen. Die Einheimischen sprechen die Sprache Thai. Diese Sprache ist für Reisende sehr schwer zu erlernen, besonders weil es zahlreiche Dialekte gibt. Trotzdem freuen sich die Einheimischen, wenn man ein korp kun (Danke) oder sa-wat-dee (Hallo) sagt. Mit Englisch kommt man allerdings überall gut zurecht. In einigen Gebieten muss man sich manchmal mit Füßen und Händen verständigen.

>>Wissenswertes zur Backpacking Vorbereitung<<

Was im Rucksack für Thailand nicht fehlen sollte


Man soll unbedingt luftige Kleidung mitnehmen! Einen Pullover oder eine Jacke einzupacken ist also sinnlos, außer man macht eine Reise in den höheren Norden. Trotzdem braucht man nicht besonders viel Kleidung, denn man kann sie fast überall waschen. Außerdem kann man unterwegs T-Shirts und Shorts für wenig Geld finden. Eine Sonnenbrille und einen Hut sollte man nicht vergessen. Regenkleidung muss man nicht mitbringen, da man einen Poncho überall finden kann.

Beim Thailand Urlaub macht es absolut Sinn einen Rucksack auf die Reise mitzunehmen, weil dieser handlicher und praktischer ist als ein Koffer. In den meisten Hotels gibt es eine Klimaanlage. Einfache Unterkünfte haben eingebaute Moskitonetze. Es wäre sinnvoll ein solches Netz mitzunehmen, denn es passiert manchmal, dass man im vorhandenen Moskitonetz ein Loch findet. Für laue Abende und Wanderungen sollte man auch ein Anti-Mückenspray mitbringen.

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Reisetipps – So lernen Sie als Backpacking Reisender neue Menschen kennen

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So lernt man auf Reisen neue Menschen kennen

Das Reisen um die Welt schenkt unvergessliche Momente, macht unheimlich glücklich und bringt einen oftmals dazu, seine Komfortzone zu verlassen. Vor allem, wenn man allein loszieht, um die Welt auf eigene Faust zu entdecken, wird man zwischendurch an einen Punkt kommen, an dem man sich einsam fühlt. Jeder hätte gerne jemanden, mit dem er seine Erlebnisse teilen kann. Man muss sich aber nicht einsam fühlen, denn es gibt ein paar Möglichkeiten neue Leute kennen zu lernen und mit denen eine ausgezeichnete Zeit zu verbringen. Am Ende findet man wahrscheinlich auch neue Freunde fürs Leben. Auch wenn man mit dem Partner oder einem Freund unterwegs ist, sollte man sich nicht an diesen klammern.

1. Buchen Sie verschiedene Übernachtungsformen!


Meistens wird es empfohlen ins Hostel zu gehen, da man dort andere Reisende trifft. Man sollte aber auch AirBnB und Couchsurfing probieren. Bei AirBnB bucht man sich nicht eine eigene Unterkunft, sondern ein WG Zimmer. Auf diese Art und Weise lernt man schnell andere Leute kennen, meistens einheimische die ihnen die Gegend besser zeigen. So lernt man die Leute und Land noch besser kennen.

2. Nutzen Sie die Community Couchsurfing!


Couchsurfing dient nicht nur dafür, eine kostenlose Übernachtung bei Einheimischen zu finden, sondern auch andere Leute kennen zu lernen. In jeder Stadt gibt es ein Forum, wo sich regelmäßig einheimische oder Reisende treffen. Solche Treffen sind sehr cool! Man lernt die Stadt von einer anderen Seite kennen.

3. Suchen Sie ein nächstes Abenteuer und werden Sie aktiv!


Falls man keine Lust hat den ganzen Tag in der Stadt rumzuhängen, sollte man manchmal etwas Verrücktes machen. In jeder Region gibt es coole Aktivitäten: Surfen, Skydiving, Canyoning, Rafting oder Sandboarding. Nichts verbindet die Menschen mehr, als ein gemeinsames Abenteuer. Wenn man etwas ruhiger angehen möchte, dann sind geführte Kurse oder Touren eine gute Möglichkeit, andere Menschen kennen zu lernen.

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Krank auf Reisen: so funktioniert der Krankenrücktransport nach Deutschland!

krankenrücktransport

Stellt man sich einen „Backpacker“ bildlich vor, so denkt man eine Person, die am Flughafen im Ausland ihren riesigen Rucksack entgegennimmt und sich gerüstet mit einer Stadtkarte und natürlich einem breiten Lächeln in das nächste Abenteuer stürzt. Dabei ist das Wort „Abenteuer“ in der Regel keinem konkreten Plan unterworfen. Vieles auf diesen Tipps geschieht intuitiv und aus einer guten Laune heraus. Nur so wird das eigene Abenteuer schließlich zu einem echten Erlebnis!
Ein weitaus unangenehmeres Thema in diesem Zusammenhang ist nach wie vor das Szenario einer plötzlichen Erkrankung im Ausland. Obwohl es jährlich mehrere hundert Fälle gibt, in denen reisende Personen nach einer Erkrankung oder gar einem schwereren Unfall über einen sog. Krankenrücktransport in ihr Heimatland befördert werden müssen, verschließt man als reiselustiger Tourist vor diesen Themen in der Regel dann doch ganz gern die Augen. Irgendwie passt dieses Thema einfach nicht in die eigene, mit positiven Gedanken aufgeladene Reiseplanung.
Aber gerade dann, wenn man jährlich viel unterwegs ist und das Abenteuer in jeglicher Form liebt, sollte man zumindest ein grobes Grundverständnis darüber haben WIE man im Notfall handeln sollte und WAS GENAU bei einem Krankenrücktransport geschieht. Und genau diesen Überblick möchten wir euch in diesem kleinen Artikel geben!

krankenrücktransport organisieren

Was ist ein Krankenrücktransport eigentlich?

Bei einem Krankenrücktransport wird durch die entsprechenden Dienstleister dafür gesorgt, dass die im Ausland verunglückte Person schnellstmöglich – und vor allem sicher – an den eigenen Heimatort bzw. das dort angesiedelte Krankenhaus befördert wird. Die Umstände, die einen Krankenrücktransport hervorrufen bzw. nötig machen sind genauso unterschiedlich wie die eigentlichen Szenarien, in denen man sich bei seinem Urlaub (schwer) verletzen kann. Wie so oft geschehen solche Dinge nämlich rein zufällig und laufen in der Realität meist so schnell ab, dass man sie als involvierte Person ohnehin nicht mehr verhindern kann. Ob man als Rollerfahrer in Thailand verunglückt oder man im chaotischen Straßenverkehr von Beijing von einem Elektroroller angefahren wird: passieren kann einem immer etwas! Und nachdem die medizinische Erstversorgung selbstverständlich vor Ort stattfindet, möchte man als verunglückte Person im Ausland in der Regel einfach nur noch eines, nämlich schnellstmöglich in die Heimat, an den Ort, wo man alles besser kennt und einem vieles Vertrauter ist, abtransportiert werden. Je nach eigenem Krankenstand gestaltet sich dieses Unterfangen allerdings äußerst kompliziert!

Wie läuft ein Krankenrücktransport im Alltag eigentlich ab?

So wie die einzelnen Krankenstände völlig unterschiedlich sind, so wird auch der Krankenrücktransport aus dem Ausland auf die verunglückte Person speziell zugeschnitten.
Der Rücktransport kann grds. mit einem Ambulanzflugzeug, in besonders zeitkritischen Fällen auch mit einem Ambulanzhelikopter geschehen. Hier muss von den Spezialisten auf beiden Seiten abgeschätzt werden, welcher spezielle Weg im Einzelfall von Nöten ist, um den gesundheitlichen Zustand der verunglückten Person so stabil wie möglich zu halten und während dem Krankenrücktransport nicht zu verschlechtern. Selbstverständlich können beide Rücktransportvarianten ärztlich so ausgestattet werden, dass sie ein komplettes Krankenzimmer bzw. sogar eine Intensivstation darstellen. Ohne diesen Umstand wären die meisten Krankenrücktransporte nämlich so gut wie unmöglich und die verunglückte Person wäre bis zu seiner Genesung am jeweiligen Unfallort gefangen – eine Horrorvorstellung für den Patienten und seine Familie!

krankenrücktransport aus dem ausland

In Einzelfällen wird der Krankenrücktransport auch über die Nutzung von entsprechend Linienflugzeugen abgewickelt. Für den Patienten und seine Familie können durch diesen Vorgang in der Regel nicht unerhebliche Kosten gespart werden!
Auch bei dieser Variante wird das Flugzeug entsprechend den vorliegenden Gegebenheiten angepasst. Je nachdem, ob der Patient liegend oder sitzend transportiert werden kann, wird das Flugzeug vor dem Abflug entsprechend hergerichtet. Mit an Bord ist während der kompletten Flugzeit natürlich auch ein Arzt, der im Notfall die entsprechenden Schritte einleiten und gesundheitliche Lage des Patienten an Bord im Bestfall stabil halten kann.

Alles andere als wünschenswert, aber trotzdem ein wichtiges Thema!

Mit diesem Grundwissen hat man als „Abenteurer“ nun genügend Informationen, mit deren Hilfe man im Ernstfall handeln kann. Dabei gilt es fortan natürlich nicht darum „Schwarz zu malen“ und entsprechend missliche Lagen damit automatisch anzuziehen. Im Vordergrund des eigenen Urlaubs sollte nämlich nach wie vor der eigene Spaß und eben das nächste große Abenteuer stehen. Doch wie so oft helfen euch diese Informationen, die ihr bereits vorab konsumiert habt, dabei im Ernstfall richtig zu handeln. Bekanntlich ist der schlechteste Zeitpunkt, an dem man das Schwimmen lernt nämlich der, wenn man gerade am Ertrinken ist!

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Deine Reisecheckliste – diese Dinge gehören in deinen Rucksack!

reisecheckliste

Seid ihr bereit für eures nächsten Abenteuer? Die meisten reiselustigen unter euch werden jetzt „Ja!“ schreien und es kaum erwarten können, bis die nächste Reise endlich losgeht! Schließlich gibt es kaum einen besseren Weg dem Alltagsstress zu entkommen und sich selbst, inmitten der freien Natur, tosenden Wasserfällen und exotischen Früchten ein Stück weit „wiederzufinden“.

Was zu einer gut geplanten Reise, neben den eigenen Kameraden und dem eigenen Smartphone, dazugehört? Natürlich die passende Reisecheckliste! Ganz klar: das Schöne am Reisen ist das Gefühl von Frei- bzw. Unbekümmertheit. Trotzdem sollte man diesen wichtigen Punkt nicht vernachlässigen und sich rechtzeitig, weit vor dem Tag der eigentlichen Abreise, darum zu kümmern, dass auch tatsächlich die richtigen – und vor allem auch wichtigen – Utensilien und Dokumente im eigenen Reiserucksack landen. Kaum etwas ist nämlich ein größerer Dämpfer der guten Laune, als direkt nach der Landung in einem fremden Land zu merken, dass man mehrere, äußerst wichtige Dinge zuhause vergessen hat.

Mit dieser Reisecheckliste sorgen wir dafür, dass ihr die wichtigsten Dinge garantiert an Bord bzw. in eurem Rucksack habt.

das gehört auf deine reise checkliste

Was gehört (wirklich) auf eure Reisecheckliste und in euren Rucksack?

Ihr seid gedanklich schon am Ort eurer nächsten Reise? Der Tag des Abflugs rückt immer näher und auch das Geld eures beantragten Reisekredits ist eingetroffen? Dann kann es ja schon (fast) losgehen!

Gerade als Backpacker möchte man in seinem Rucksack so wenig Dinge wie möglich dabeihaben. Bei der Reise geht es schließlich um das Abenteuer und nicht darum, dass man möglichst viele Dinge von zuhause in seinem Rucksack vor Ort hat.

Zu den absoluten „must have“ Gegenständen zählen:

  • Euer Personalausweis (Gültigkeit unbedingt vor der Abreise prüfen)
  • Euer Reisepass (Gültigkeit unbedingt vor der Abreise prüfen)
  • euer Führerschein
  • ein gültiges Visum
  • Euer Impfpass
  • Euer Flugticket
  • Euer Mobiltelefon
  • Bank- und Kreditkarten
  • Bargeld in der entsprechenden Landeswährung und
  • Die Dokumente hinsichtlich eurer Reiseversicherung

Nicht unwichtig sind außerdem eure Digitalkamera – für alle, die gerne fotografieren – entsprechende Ladekabel, Kopfhörer, Reiseführer und natürlich eine App auf eurem Telefon, mit der ihr die herrschende Landessprache übersetzen könnt.

diese dokumente gehören auf deine reisecheckliste

Auch das Thema Impfungen gehört auf die eigene Reisecheckliste!

Das Thema Impfungen gehört aus reisetechnischer Sicht mit Sicherheit zu den wichtigsten, wird aber trotzdem immer noch zu oft nur zu halbherzig oder gar überhaupt nicht angegangen. Kein Wunder, gibt es vor der eigenen Abreise sicherlich angenehmere Termine, als sich beim Arzt mit den oft verhassten Spritzen „piksen“ zu lassen.

Trotzdem darf das Thema Impfungen auf keiner Reisecheckliste fehlen! Denn je nachdem wohin ihr verreist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass ihr euch mit entsprechenden Viren und Bakterien infiziert äußerst groß. Zu den Standardimpfungen zählen entsprechend die Impfungen gegen:

  • Diphterie
  • Keuchhusten
  • Tetanus
  • Polio
  • Mumps
  • Masern Röteln (MMR)
  • Pneumokokken und
  • Influenza

Macht euch vor der Abreise außerdem ausführlich Gedanken darüber, inwiefern ihr während eures Abenteuers mit (wilden) Tieren in Berührung kommen werdet. Viele Backpacker lieben schließlich das Abenteuer, welches oftmals und wählend deshalb die Wege, die an den bepflasterten Straßen entlang bzw. vorbeiführen. Hier trifft man nicht selten wilde Tiere. Eine Infektion mit dem gefährlichen Tollwut Virus wird in diesen Fällen demnach um ein Vielfaches erhöht! Hier sollte man also vorsichtig sein und sich vorab gegen den Tollwut-Virus impfen lassen. So hat man in der Regel auch ein beruhigteres Gewissen und kann sein Abenteuer in vollen Zügen genießen.

Auch die (richtige) Kleidung gehört auf jede Checkliste!

Klar: die nötigen Klamotten sollte man grundsätzlich schon allesamt an Bord haben. Allerdings gelten besondere Bedingungen, wenn man in ein Land verreisen möchte, in dem „Malaria-Gefahr“ in Form von Moskitos und anderen Stechmücken und Blutsaugern ausgeht.

Ihr reist in eines dieser Länder? Dann sollten lange Klamotten auf jeden Fall auf eurer Reisecheckliste stehen! Diese solltet ihr nämlich entsprechend griffbereit haben, vor allem zur späten Abendstunde! Zu dieser Zeit kommen die fiesen Stechmücken in der Regel nämlich aus ihren Verstecken und sind besonders aktiv!

Empfehlenswert sind außerdem Cremes und Sprays, mit denen ihr die Stechmücken fern von eurer Haut bzw. eurem Körper haltet. Der Nachteil bei Malaria ist nämlich, dass man sich im Vergleich zur Tollwut nämlich nicht gegen sie impfen lassen kann! Wer hier vorsorgt und sich die richtige Bekleidung in den Rucksack packt, ist also klar im Vorteil und hat die Chance einer vermeintlichen Infektion um ein Vielfaches gesenkt.

komplette reisecheckliste

Der letzte Punkt der eigenen Reisecheckliste – die Notfallnummern

Zur Sicherheit solltet ihr euch auch vorab die wichtigsten Notfallnummern in Bezug auf eure Kredit- und EC-Karten notieren. Nicht selten werden diese nämlich nach einer entsprechenden Zahlung in bestimmten Ländern illegaler Weise dazu genutzt, um sich entsprechende Gegenstände auf Kosten anderer zu kaufen. Wer hier die richtigen Nummern griffbereit hat kann, vor allem im Falle eines Diebstahls oder gar eines Überfalls, entsprechend schnell handeln.

Zu guter Letzt empfehlen wir euch die wichtigsten Passwörter eurer E-Mail Konten und Co. in einem kleinen Notizblock zu sammeln und diesen sicher in eurem Rucksack zu verstauen. So stellt ihr sicher, dass ihr euch auch im Urlaub in eure wichtigsten Konten einloggen könnt!

Haben wir einen wichtigen Gegenstand auf unserer Reisecheckliste vergessen? Dann lasst es uns wissen!

In diesem Sinne wünschen wir euch einen nächsten tollen Trip und viel Spaß bei eurem nächsten Abenteuer!

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Stadt im Wandel: Die nordirische Hauptstadt Belfast

belfast

Noch vor einer Generation war Belfast von einem scheinbar nicht enden wollenden Bürgerkrieg geprägt, heute zählt die größte Stadt in Nordirland zu den Trendzielen 2018 der Lonely Planet. Tatsächlich hat sich Belfast in den letzten Jahren rundum erneuert und ist nicht nur dank des neuen Titanic Quarter unbedingt eine Reise wert.

Belfast und seine turbulente Geschichte

Die Stadt am Lagan erlebte ihren großen Aufstieg im 19. Jahrhundert mit der Textilindustrie und der Tabakverarbeitung. Die Werft Harland & Wolff war zu ihrer Zeit die größte Werft der Welt und fertigte hier u.a. die legendäre Titanic an. Kurzfristig war Belfast sogar die größte Stadt Irlands noch vor Dublin. Der Ärger begann 1921 mit der Aufteilung der irischen Insel in die unabhängige (katholische) Republik Irland im Süden mit Dublin als Hauptstadt und Nordirland als Teil des (protestantischen) Vereinten Königreiches mit Belfast als Hauptstadt. Schon zu dieser Zeit kam es zu Konflikten zwischen Katholiken und Protestanten, die mit den „Troubles“ von 1969 bis 1998 ihren Höhepunkt erlebten. Schätzungen zufolge kamen in dieser Zeit über 1.600 Menschen ums Leben. Erst mit dem Good Friday Agreement kam Belfast zur Ruhe. Seither hat sich die Stadt rasant modernisiert und verjüngt.

Sightseeing in Belfast

backpacking belfast

Die größte Attraktion in Belfast ist das moderne Titanic Quarter, das auf dem riesigen Gelände der Harland & Wolff-Werft im Hafen der Stadt entstand. Auf der ehemaligen Insel Queen’s Island entstand das markante Titanic-Museum, das die Geschichte des wohl berühmtesten Luxusliners der Welt erzählt. Dazu wurden neue Wohn- und Bürobauten errichtet, der Northern IReland Science Park und ein Yachthafen. Serienjunkies kennen die Titanic Studios im Quartier, in denen der größte Teil der Innenaufnahmen der Serie „Game of Thrones“ gedreht werden.

Das Titanic Quarter ist nur eines der vier Viertel der Stadt: Das Cathedral Quarter um die St. Anne’s Cathedral wird von zahlreichen historischen Straßenzügen geprägt und vermarktet sich heute als kulturelles Viertel der Stadt. Hier gibt es etliche Pubs, Clubs und Kunstveranstaltungen zu erleben. Das Queens Quarter wurde nach der Queen’s University benannt und bietet eher gehobene Restaurants und Clubs entlang der Golden Mile.  Etwas außerhalb der Innenstadt liegen die mittelalterliche Burg Belfast Castle und Stormont, der Sitz des nordirischen Parlaments.

Wer sich für die jüngere Geschichte von Nordirland interessiert, sollte sich einem geführten Spaziergang anschließen. An der Shankill Road sind heute noch zahlreiche Wandbilder (Murals) zu sehen, die an die Troubles erinnern. Der beste Ort um Hintergrundinformationen zu erhalten, ist das Ulster Museum, das die Geschichte der Provinz von der Frühzeit bis zum 21. Jahrhundert schildert. Geöffnet für Besucher ist heute auch Crumlin Road Goal, das notorische Gefängnis, in dem etliche irische Freiheitskämpfer und IRA-Anhänger einsaßen.

Wie komme ich nach Belfast?

Da sich Belfast gerade erst als touristische Destination entwickelt, sind Direktflüge ab Deutschland noch relativ selten. Meist ist ein Umstieg auf einem der Flughäfen von London erforderlich. Daneben ist es natürlich auch möglich in die irische Hauptstadt Dublin zu fliegen und von dort mit dem Zug weiter zu reisen. Die Fahrt dauert nur zweieinhalb Stunden. Günstige Backpacker-Unterkünfte sind vor allem im Queens Quarter um die Universität zu finden, wobei Belfast heute auch nicht mehr so billig ist wie vor einigen Jahren.

Ein Tipp: Wer Belfast sagt, muss natürlich auch Giant’s Causeway sagen: Die Felsformationen an der Nordküste von Irland gehören zum Einzigartigsten was Mutter Natur je produziert hat. Zahlreiche Veranstalter bieten bequeme Tagestouren von Belfast aus an. Wer keine Lust auf eine organisierte Tour mit ihren Zwangsstopps hat, nimmt den Zug von Belfast nach Coleraine und fährt mit dem Bus weiter bis Bushmills: Von hier ist Giant’s Causeway fußläufig zu erreichen. Bei gutem Wetter lässt sich auch noch ein (langer) Spaziergang zur Ruine von Dunluce Castle damit verbinden (die in „Game of Thrones“ als Pyke Castle, dem Sitz der Greyjoys diente) und eine Pause am langen Strand von Portrush. Vom dortigen Bahnhof geht es dann wieder nach Belfast zurück.

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Apropos „Game of Thrones„: Von Belfast aus sind natürlich auch zahlreiche Touren zu bekannten Drehorten der Serie buchbar, u.a. zum Ballintoy Beach (Iron Islands und Dragonstone), Castle Ward (Winterfell) und der King’s Road mit ihren verwunschenen Bäumen.

Autor: Marcel Winter Weiterlesen →